{"id":1852,"date":"2024-03-21T17:17:34","date_gmt":"2024-03-21T17:17:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sahra-damus.de\/wordpress\/?p=1852"},"modified":"2024-06-24T17:20:03","modified_gmt":"2024-06-24T17:20:03","slug":"meine-rede-im-landtag-neustart-fuer-das-lausitz-festival","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sahra-damus.de\/wordpress\/meine-rede-im-landtag-neustart-fuer-das-lausitz-festival\/","title":{"rendered":"Meine Rede im Landtag: Neustart f\u00fcr das Lausitz Festival"},"content":{"rendered":"<p>Das diesj\u00e4hrige Lausitzfestival besch\u00e4ftigt sich mit der Frage, wie man eine Beziehung zum Fremden aufbauen kann. Das finde ich ein sehr spannendes Thema, denn es passt nicht nur in diese Zeit des Strukturwandels in der Lausitz oder zum politischen Diskurs um das Thema Migration, sondern es passt auch zu den Debatten rund um das Lausitzfestival selbst. Denn es ist offensichtlich: Die Akteur*innen vor Ort fremdeln noch miteinander. Wir hatten im Ausschuss zwei Fachgespr\u00e4che zum Lausitzfestival.<!--more--><!--noteaser--><br \/>\n&#8211; Es gilt das gesprochene Wort!<\/p>\n<p>Sehr geehrte Frau Pr\u00e4sidentin, Liebe Kolleg*innen, Werte G\u00e4ste,<\/p>\n<p>das diesj\u00e4hrige Lausitzfestival besch\u00e4ftigt sich mit der Frage, wie man eine Beziehung zum Fremden aufbauen kann. Das finde ich ein sehr spannendes Thema, denn es passt nicht nur in diese Zeit des Strukturwandels in der Lausitz oder zum politischen Diskurs um das Thema Migration, sondern es passt auch zu den Debatten rund um das Lausitzfestival selbst. Denn es ist offensichtlich: Die Akteur*innen vor Ort fremdeln noch miteinander. Wir hatten im Ausschuss zwei Fachgespr\u00e4che zum Lausitzfestival.<\/p>\n<p>Das erste 2022 war informativ und gepr\u00e4gt von konstruktiver Kritik der Soziokulturszene. Es hat im Nachgang wohl dazu gef\u00fchrt, dass beide Seiten aufeinander zugegangen sind. Die Clubkommission Cottbus und das Gladhaus Cottbus z\u00e4hlen jetzt bspw. zu den Partner*innen des Lausitzfestivals.<\/p>\n<p>Das zweite Fachgespr\u00e4ch letzten Dezember war jedoch ein Tiefpunkt in all den Ausschussdebatten, die ich in den letzten 5 Jahren erlebt habe. Uns sa\u00dfen unvers\u00f6hnliche Gespr\u00e4chsteilnehmer*innen gegen\u00fcber. Ich habe nichts gegen sachliche Kritik in unseren Ausschusssitzungen, aber das, was wir da erleben durften, war destruktiv und tat weder dem Ruf des Lausitzfestival noch der Lausitz insgesamt gut.<\/p>\n<p>Wir sind als Ausschuss und schon gar nicht als Landtag daf\u00fcr zust\u00e4ndig, einzelne Stellenbesetzungen von freien Tr\u00e4gern zu diskutieren. Daher fand ich es schon im Ausschuss unangemessen, dass die Fraktion die Linke den Tagesordnungspunkt zur Personaldebatte gemacht hat. Nun setzen Sie das Ganze aber auch noch hier im Plenum fort.<\/p>\n<p>Personaldebatten sind bitte in den zust\u00e4ndigen Gremien zu f\u00fchren: Das ist der Aufsichtsrat mit Vertreter*innen des Bundes, der L\u00e4nder Sachsen und Brandenburg und der St\u00e4dte Cottbus und G\u00f6rlitz. Und das ist der k\u00fcnstlerische Beirat mit 15 Spartenvertreter*innen verschiedenster Kultureinrichtungen der Region.<\/p>\n<p>Der Beirat hat \u00fcbrigens im November mit gro\u00dfer Mehrheit ein Papier verabschiedet, dass viele konstruktive und wegweisende Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die Zukunft des Festivals mit dem bestehenden Team enth\u00e4lt. Dass menschliche und inhaltliche Konflikte auftauchen, wo gearbeitet wird, ist normal. Wir sind aber keine Schlichtungsstelle. Wenn Konflikte andauern, dann empfehle ich eine professionelle Mediation. So kann vielleicht Vertrauen entstehen. Denn ich denke, es ist in unser aller Interesse, dass das Lausitzfestival sich gut entwickelt \u2013 in einer guten Mischung aus regionaler Kultur und Impulsen von au\u00dfen. Ganz passend zum diesj\u00e4hrigen Thema des Festivals.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das diesj\u00e4hrige Lausitzfestival besch\u00e4ftigt sich mit der Frage, wie man eine Beziehung zum Fremden aufbauen kann. 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