{"id":38,"date":"2020-04-05T12:00:21","date_gmt":"2020-04-05T12:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sahra-damus.de\/wordpress?p=38"},"modified":"2020-04-06T09:51:48","modified_gmt":"2020-04-06T09:51:48","slug":"bstu-aussenstelle-soll-in-frankfurt-verbleiben-offener-brief-an-den-ministerpraesidenten-dietmar-woidke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sahra-damus.de\/wordpress\/bstu-aussenstelle-soll-in-frankfurt-verbleiben-offener-brief-an-den-ministerpraesidenten-dietmar-woidke\/","title":{"rendered":"BStU-Au\u00dfenstelle soll in Frankfurt verbleiben &#8211; offener Brief an den Ministerpr\u00e4sidenten Dietmar Woidke"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" title=\"Quelle: BStU\" src=\"\/images\/standort_berlin_mds_kartei-01.jpg\" alt=\"standort berlin mds kartei 01\" width=\"413\" height=\"276\" longdesc=\"Quelle: BStU\" \/><\/p>\n<p>Auf Initiative der B\u00fcndnisgr\u00fcnen Landtagsabgeordneten Sahra Damus vernetzten sich im Januar 2020 Menschen und Institutionen in Frankfurt (Oder), die gemeinsam f\u00fcr den Erhalt der BStU-Au\u00dfenstelle in der Stadt k\u00e4mpfen wollten. Unter den ca. 30 Unterst\u00fctzenden befinden sich Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, der Oberb\u00fcrgermeister, die Viadrina-Pr\u00e4sidentin, B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, sowie Institutionen und Parteien aus Frankfurt (Oder). Eine Schreibgruppe der Freunde der BStU, wie sich die Gruppe nannte, entwarf einen offenen Brief an den Ministerpr\u00e4sidenten Dietmar Woidke, in welchem noch einmal alle Argumente aufgez\u00e4hlt wurden, die f\u00fcr den Verbleib der BStU-Au\u00dfenstelle mit ihrem Archiv und ihren 55 Mitarbeitenden in Frankfurt (Oder) sprechen.<\/p>\n<p>Der Brief sollte urspr\u00fcnglich vor drei Wochen ver\u00f6ffentlicht werden. Da dies aber mit dem Beginn der Corona-Krise zusammenfiel, wurde er zun\u00e4chst zur\u00fcckgehalten. Gleichwohl laufen die Abstimmungen zur BStU-Au\u00dfenstelle weiter. Daher ist es wichtig, diesen Brief nun zu senden.<\/p>\n<p><strong>Sahra Damus:<\/strong> &#8222;Wir wissen, dass der Bund die Landesregierung zu einer Standortentscheidung dr\u00e4ngt, um endlich die Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Die vergangene Landesregierung hat diese Entscheidung leider nicht herbeigef\u00fchrt. Nun sind wir jedoch das einzige Bundesland, in welchem diese Entscheidung noch aussteht. Wir bef\u00fcrchten, dass im Schatten der aktuellen Lage Entscheidungen getroffen werden, ohne dass unsere Argumente noch einmal geh\u00f6rt wurden. Daher ver\u00f6ffentlichen wir den offenen Brief zum jetzigen Zeitpunkt.\u201c<\/p>\n<p><strong>Hintergrund:<\/strong><br \/>\nDie einzige BStU-Au\u00dfenstelle Brandenburgs befindet sich in Frankfurt (Oder). Im Zuge des Transformationsprozesses der Stasi-Unterlagenbeh\u00f6rde sah das Konzept von Roland Jahn im Jahr 2018 zun\u00e4chst keine Au\u00dfenstelle mehr in Brandenburg. Nach einem Kampf f\u00fcr den Erhalt einer Au\u00dfenstelle mit Archiv in Brandenburg, wurde jedoch Cottbus statt Frankfurt (Oder) als Standort in die \u00f6ffentliche Debatte gebracht.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>\u00a0Frankfurt (Oder), den 05.04.2020\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Sehr geehrter Herr Ministerpr\u00e4sident,\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Wir, die Unterzeichnenden dieses Briefes, m\u00f6chten Sie bitten, gegen\u00fcber dem Bund eine zeitnahe Entscheidung f\u00fcr den Verbleib der BStU-Au\u00dfenstelle mit ihrem Archiv in Frankfurt (Oder) herbeizuf\u00fchren.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Im Folgenden haben wir noch einmal eine Reihe von Gr\u00fcnden zusammengestellt, die f\u00fcr den Verbleib der Au\u00dfenstelle mit ihrem Archiv in unserer Stadt sprechen.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>R\u00fcckblick\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Unsere Stadt war lange Zeit gepr\u00e4gt von den Auswirkungen des 2. Weltkrieges. Sie wurde zum Kriegsende schwerstens zerst\u00f6rt und die Bev\u00f6lkerung entwurzelt. Auch deshalb war es im Herbst 1989 ein besonderes Ereignis, dass Frankfurt zu den DDR-weit ersten St\u00e4dten geh\u00f6rte, in denen die alarmierte B\u00fcrgerschaft bereits am 5. Dezember 1989 die MfS-Bezirksverwaltung besetzte, als Nachrichten zu den Aktenvernichtungen publik wurden. Diese Tatsache unterstreicht den damals vielfach artikulierten B\u00fcrgerwillen, die Akten f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung zug\u00e4nglich zu machen. Die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung hat sich in diesem Geist vor gut einem Jahr noch einmal einstimmig daf\u00fcr ausgesprochen, dass die BStU-Au\u00dfenstelle mit dem Archiv und den damals geretteten Akten in der Stadt verbleiben. Tats\u00e4chlich sprechen eine Vielzahl von Gr\u00fcnden daf\u00fcr, dass diese wichtige Einrichtung hier erhalten bleibt. Zu diesen geh\u00f6ren die folgenden:\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Strukturpolitische Gr\u00fcnde\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>1. Der BStU ist in Frankfurt (Oder) gut vernetzt: mit der Europa-Universit\u00e4t Viadrina, mit der Gedenk- und Dokumentationsst\u00e4tte \u201eOpfer politischer Gewaltherrschaft\u201c, mit Schulen, Vereinen, der Archiv- und Bibliothekslandschaft der Stadt, mit der politisch interessierten Bev\u00f6lkerung und der Zivilgesellschaft. Diese Netzwerke sollen in der Stadt erhalten bleiben. Wir setzen uns f\u00fcr den Erhalt der in 30 Jahren gewachsenen Strukturen, Netzwerke und Aufarbeitungskultur in unserer Stadt ein!\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>2. Die Existenz der BStU-Au\u00dfenstelle geht direkt auf Forderungen der Friedlichen Revolution vor Ort zur\u00fcck. Zeitzeugen und Zeitzeuginnen sind bei den vielf\u00e4ltigen Veranstaltungen pr\u00e4sent und bringen sich ein. Insofern ist die Au\u00dfenstelle selbst als authentischer Ort und materielles Erbe der Friedlichen Revolution zu begreifen, der bereits seit 30 Jahren seinen festen Platz in der Stadt hat. Er muss deshalb als Archiv und als Lernort f\u00fcr die Frankfurter Bev\u00f6lkerung erhalten bleiben.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>3. Die Au\u00dfenstelle ist eine wichtige Bildungseinrichtung in der Stadt. Viele Besucherinnen und Besucher nutzen die Veranstaltungen und den Tag der offenen T\u00fcr. Lehrkr\u00e4ften gibt sie die M\u00f6glichkeit, den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler DDR- und Stadtgeschichte direkt vor Ort in anschaulicher Art und Weise zu vermitteln. Ein Verlust dieser Einrichtung hinterl\u00e4sst eine Leerstelle.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>4. Der Standort Frankfurt (Oder) wird wegen seiner Grenzlage auch von polnischen Nutzerinnen und Nutzer besucht, weil im Nachbarland Polen eine entsprechende Gedenkst\u00e4ttenkultur fehlt. Die BStU-Au\u00dfenstelle in Frankfurt (Oder) leistet damit einen besonderen Beitrag zur Entwicklung eines gemeinsamen europ\u00e4ischen Geschichtsbewusstseins.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Wirtschaftlich-logistische Gr\u00fcnde\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>1. Die BStU-Au\u00dfenstelle ist ein sehr gut funktionierender Archivstandort mit umfassen-der Infrastruktur. Das zeigt, dass ein solcher Standort nicht unmittelbar im Stadtzent-rum gelegen sein muss, um seine Wirkung zu entfalten. Die Kosten f\u00fcr Miete\/Kauf von entsprechend geeigneten Fl\u00e4chen sind in Zentrumslagen signifikant teurer als an einem ausgebauten Standort am Stadtrand. Gleichwohl ist die BStU-Au\u00dfenstelle leicht und schnell per \u00d6PNV-Anbindung erreichbar und bietet ausreichend Parkpl\u00e4tze. Regalfl\u00e4chen f\u00fcr beachtliche 10 km Akten und klimatisch angemessene Bedingungen sind am gegenw\u00e4rtigen Standort bereits vorhanden. Frankfurt geh\u00f6rt zu den modernsten Archivstandorten des BStU und kann mit vergleichsweise geringem Aufwand weiter ert\u00fcchtigt werden. Bei einem Umzug w\u00fcrde ein funktionierendes, teuer erbautes Archiv leer stehen. Der urspr\u00fcngliche Anlass des Bundesrechnungs-hofes, die Au\u00dfenstellen der BStU zu evaluieren, waren Kostengr\u00fcnde. Ein mit hohen Kosten verbundener Umzug bzw. ein teurer Neubau ist angesichts der vorhandenen Infrastruktur kaum zu vermitteln.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>2. In der heutigen Au\u00dfenstelle in Frankfurt (Oder) sind aktuell rund 55 Menschen besch\u00e4ftigt. Diese verf\u00fcgen durch ihre teilweise jahrelange Erfahrung \u00fcber wichtiges Fachwissen zu Strukturen und Findmitteln im Archiv. Dieses Knowhow ist bei Verbleib der Au\u00dfenstelle in Frankfurt gesichert. Ein Wegfall des Standortes (bzw. auch die Zumutung einer mindestens 1,5-st\u00fcndigen Anfahrt nach Cottbus) w\u00e4re in hohem Ma\u00dfe unsozial f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten. Die qualifizierten Arbeitspl\u00e4tze sollen in Frankfurt (Oder) erhalten bleiben!\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>3. Das Archiv der Au\u00dfenstelle ist Partner im Notfallverbund der folgenden Einrichtungen: Bibliothek und Archiv der Europa-Universit\u00e4t Viadrina, Bibliothek des Collegium Polonicums in S\u0142ubice sowie Stadtarchiv der Stadt Frankfurt (Oder). Die BStU-Au\u00dfenstelle verf\u00fcgt \u00fcber ausreichende Ausweichfl\u00e4chen, wenn an einem der genannten Standorte eine Havarie passiert. Der Verbund ist angewiesen auf die Archivfl\u00e4chen der Au\u00dfenstelle. 1. Die Europa-Universit\u00e4t ist heute ein Ort historischer, juristischer sowie kulturwissenschaftlicher Forschung und Aufarbeitung. Der Frankfurter Universit\u00e4ts-standort ist mit seinen Fakult\u00e4ten inhaltlich bestens geeignet f\u00fcr Kooperationen mit dem BStU und nutzt diese bereits h\u00e4ufig. Im Anhang finden Sie eine Auflistung von Forschungsprojekten, Tagungen und Publikationen an der Europa-Universit\u00e4t Viadrina mit DDR-Bezug, bei denen vielfach das BStU-Archiv genutzt wurde.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Wissenschaftliche Gr\u00fcnde\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>1. Die Europa-Universit\u00e4t ist heute ein Ort historischer, juristischer sowie kulturwissenschaftlicher Forschung und Aufarbeitung. Der Frankfurter Universit\u00e4ts-standort ist mit seinen Fakult\u00e4ten inhaltlich bestens geeignet f\u00fcr Kooperationen mit dem BStU und nutzt diese bereits h\u00e4ufig. Im Anhang finden Sie eine Auflistung von Forschungsprojekten, Tagungen und Publikationen an der Europa-Universit\u00e4t Viadrina mit DDR-Bezug, bei denen vielfach das BStU-Archiv genutzt wurde.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>2. Die Europa-Universit\u00e4t verf\u00fcgt \u00fcber Erfahrung und Expertise bei Digitalisierungs-projekten, auf die bei Bedarf vom BStU zur\u00fcckgegriffen werden kann.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>3. Der BStU in Frankfurt fungiert als besonderer Lern- und Praktikumsort f\u00fcr Studierende aus Osteuropa: Alle osteurop\u00e4ischen Staaten hatten ihre Inlandsgeheimdienste, die das \u00f6ffentliche Leben, so wie die Staatssicherheit der DDR, unter Kontrolle nahmen. Der Umgang mit den jeweiligen Nachl\u00e4ssen indes ist ein anderer als in Deutschland. Studierenden aus Polen, der Ukraine oder Russland macht die Au\u00dfenstelle es besonders interessant und leicht, sich mit diesem St\u00fcck deutscher Zivilgesellschaft auseinanderzusetzen und ggf. vergleichende Studienprojekte aufzunehmen. Internationale Studierende empfinden die Ausstellung und F\u00fchrung der BStU als besonderes Highlight der Universit\u00e4tsstadt.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Perspektiven\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>1. Mit der Europa-Universit\u00e4t befindet sich in Frankfurt ein Kompetenzzentrum f\u00fcr die Entwicklung neuer Forschungsfelder aus dem Themen- und Quellenbereich des BStU. Insofern profitieren sowohl der BStU als auch die Universit\u00e4t von einem Verbleib der Au\u00dfenstelle mit Archiv in Frankfurt (Oder).\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>2. In Frankfurt (Oder) gibt es \u00fcber den BStU hinaus kaum Institutionen, die Angebote in Demokratieerziehung und Vergangenheitsaufarbeitung unterbreiten k\u00f6nnen. Im Falle eines Umzugs des BStU bliebe in Frankfurt ein wei\u00dfer Fleck. Besonders angesichts der gegenw\u00e4rtigen politischen Situation ist ein Erhalt und eine Ausweitung der politischen Bildungsarbeit in Frankfurt (Oder) durch alle vorhandenen Akteure w\u00fcnschenswert.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>3. Frankfurt (Oder) bietet sich mit seiner Au\u00dfenstelle an, die grenz\u00fcberschreitende Aufarbeitung auszubauen. Hierdurch k\u00f6nnen dort, wo Europa heute zusammenw\u00e4chst, neue und interkulturelle Perspektiven auf die Vergangenheit und politische Gegenwart entwickelt und f\u00fcr die Demokratieerziehung genutzt werden.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Insgesamt besteht gerade in Frankfurt (Oder) die M\u00f6glichkeit, nationale Alleinstellungs-merkmale des BStU zu entwickeln, sodass dieser hier f\u00fcr das Land Brandenburg und f\u00fcr die europ\u00e4ische Doppelstadt Frankfurt (Oder) eine Visitenkartenfunktion einnehmen kann. Wir sind gl\u00fccklich \u00fcber die in den letzten 30 Jahren gewachsenen Wurzeln und die damit verbundene Bodenst\u00e4ndigkeit und Identit\u00e4t.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Wir bitten Sie, unsere Argumente in Ihre Entscheidungsfindung einflie\u00dfen zu lassen, hoffen auf eine baldige Entscheidung und gr\u00fc\u00dfen herzlich aus unserer jungen Universit\u00e4tsstadt.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Sahra Damus\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Landtagsabgeordnete und Stadtverordnete, B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Ren\u00e9 Wilke\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Oberb\u00fcrgermeister der Stadt Frankfurt (Oder)\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Milena Manns\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt (Oder)\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Prof. Dr. Julia von Blumenthal\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Pr\u00e4sidentin der Europa-Universit\u00e4t Viadrina\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Krzysztof Wojciechowski\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Verwaltungsdirektor des Collegium Polonicum S\u0142ubice\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Prof. Dr. Dagmara Jaje\u015bniak-Quast\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Europa-Universit\u00e4t Viadrina, Direktorin des Zentrums f\u00fcr Interdisziplin\u00e4re Polenstudien (ZIP)\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Prof. Dr. Werner Benecke\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Europa-Universit\u00e4t Viadrina, Professur f\u00fcr Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Rechtsanwalt Prof. Dr. Johannes Weberling\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Europa-Universit\u00e4t Viadrina, Leiter der AG \u201eAufarbeitung und Recht\u201c sowie Initiator und Projekt-leiter des Teilprojekts \u201eRechtsfolgen politischer Verfolgung im wiedervereinigten Deutschland\u201c im Forschungsverbund \u201eLandschaften der Verfolgung\u201c\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Dr. Christian Boo\u00df\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Europa-Universit\u00e4t Viadrina, Projektkoordinator des Teilprojekts \u201eRechtsfolgen politischer Verfol-gung im wiedervereinigten Deutschland\u201c im Forschungsverbund \u201eLandschaften der Verfolgung\u201c\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Dr. Falk Flade\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Europa-Universit\u00e4t Viadrina, Akademischer Mitarbeiter\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Dr. Hans-Gerd Happel\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Leitender Bibliotheksdirektor der Universit\u00e4tsbibliothek der Europa-Universit\u00e4t Viadrina\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Dr. Denny Becker\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Leiter des Stadtarchivs Frankfurt (Oder)\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Dr. Stefan Wolle\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Historiker und Wissenschaftlicher Leiter des DDR-Museums Berlin\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Dr. Karl-Konrad Tsch\u00e4pe\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Gedenk- und Dokumentationsst\u00e4tte \u201eOpfer politischer Ge-waltherrschaft\u201c \/ Museum Viadrina\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Renate Berthold\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Leiterin der Benutzungsabteilung der Universit\u00e4tsbibliothek der Europa- Universit\u00e4t Viadrina und ehemalige Stadtverordnete des B\u00fcrgerb\u00fcndnis Frankfurt (Oder)\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Renate Bauer\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Zeitzeugin und Mitbegr\u00fcnderin des &#8222;Neuen Forum&#8220; in Frankfurt (Oder)\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Martin Schulze\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Zeitzeuge und politisch Inhaftierter nach DDR-Strafgesetzbuch Paragraf 220\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Moana Engelke\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>B\u00fcrgerin der Stadt Frankfurt (Oder), ehemalige sachkundige Einwohnerin des B\u00fcrgerb\u00fcndnis Frankfurt (Oder)\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Katja Wolle\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>B\u00fcrgermeisterin von Frankfurt (Oder) a.D.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Karolina Stanek\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Stellvertretende Vorsitzende von My Life \u2013 erz\u00e4hlte Zeitgeschichte e.V.\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Alena Karaschinski <\/b>und <b>Peter Staudt-Fischbach\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Sprecher*innen B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen Frankfurt (Oder)\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Bodo Almert <\/b>(parteilos) und <b>Angelika Schneider <\/b>(B\u00fcrgerinitiative Stadtentwicklung)\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em>Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen &#8211; BI Stadtentwicklung, Stadt-verordnetenversammlung Frankfurt (Oder)\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Sandra Seifert\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Vorsitzende der Fraktion Die LINKE, Stadtverordnetenversammlung Frankfurt (Oder)\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Stefan Kunath\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Vorsitzender des Kreisverbands Die LINKE Frankfurt (Oder), Stadtverordneter\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Michael M\u00f6ckel<\/b>,<\/em><\/p>\n<p><em>Kreisvorsitzender der CDU Frankfurt (Oder)\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Dietrich Hanschel\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Vorsitzender der SPD-Fraktion, Stadtverordnetenversammlung Frankfurt (Oder)\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Wolfgang M\u00fccke\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Vorsitzender FDP Frankfurt (Oder)\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Philipp Hennig\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Kreisvorsitzender von Die Partei Frankfurt (Oder), Stadtverordneter\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Josef Lenden\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>Vorsitzender der B\u00fcrgerinitiative Stadtumbau \u2013 Soziale Stadt, Stadtverordneter\u00a0<\/em><\/p>\n<p><em><b>Steffen Kern\u00a0<\/b><\/em><\/p>\n<p><em>f\u00fcr die PIRATEN in Frankfurt (Oder)\u00a0<\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf Initiative der B\u00fcndnisgr\u00fcnen Landtagsabgeordneten Sahra Damus vernetzten sich im Januar 2020 Menschen und Institutionen in Frankfurt (Oder), die gemeinsam f\u00fcr den Erhalt der BStU-Au\u00dfenstelle in der Stadt k\u00e4mpfen wollten. 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