Oktober 27, 2020 | Anfragen, im Landtag, Meine Themen

Kleine Anfrage „Gefährdungsabschätzung zur Sulfatbelastung des Trinkwassers in Frankfurt (Oder)“

Dazu frage ich die Landesregierung:

  1. Welche Szenarien sind in der Gefährdungsabschätzung untersucht worden?
  2. Wurde das Sulfatprognosemodell zur Ermittlung von Risikowahrscheinlichkeiten bei der Sulfatbelastung genutzt? Wenn ja, welche Szenarien bezüglich Klimaextremen und Kohleausstieg wurden berechnet? (bitte Modellannahmen auflisten)
  3. Welches sind die zentralen Erkenntnisse der Gefährdungsabschätzung? Welche Entwicklung der Sulfatbelastung im Trinkwasser ist zu erwarten, insbesondere, wenn in Zukunft häufiger niederschlagsarme Jahre auftreten?
  4. Welche Gegenmaßnahmen wurden geprüft (bitte auflisten) und welche können empfohlen werden? Welche Kriterien wurden bei der Bewertung von Gegenmaßnahmen zu Grunde gelegt?
  5. Welches sind die nächsten Verfahrensschritte, um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen und eine Finanzierung – insbesondere eine Beteiligung des Bundes (LMBV) – für diese sicherzustellen?
  6. Werden neue Maßnahmewerte für den Pegel Neubrück sowie für die Pegel flussaufwärts wurden aus der Gefährdungsabschätzung abgeleitet? Wenn ja, welche?
  7. Mit welcher Wahrscheinlichkeit (Perzentil) kann der ermittelte Wert am Pegel Neubrück eingehalten werden, wenn der entsprechende Maßnahmewert am Pegel Spremberg eingehalten wird?
  8. Wie wurde der in der Gefährdungsabschätzung ermittelte Wert am Pegel Neubrück mit dem für die Berliner Wasserbetriebe wichtigen Maßnahmewert von 250 mg/l Sulfat am Pegel Rahnsdorf in Zusammenhang gebracht?
  9. Welches Institut wurde mit der Erstellung der Gefährdungsabschätzung beauftragt?

–> Die Antwort der Landesregierung

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