Mai 19, 2021 | Pressemitteilungen

Mündliche Anfrage im Landtag bringt Klarheit zur Ortsumgehung für die B167

Die für Märkisch-Oderland zuständige Bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Sahra Damus stellte heute eine mündliche Anfrage im Landtag zur Hochstraßenbrücke in Bad Freienwalde und zur geplanten Ortsumgehung durch das Hammerthal.

Evelyn Faust, Bündnisgrüne Stadtverordnete aus Bad Freienwalde dazu: „Ich begrüße, dass nun für mehr Klarheit gesorgt ist: Infrastrukturminister Beermann hat bestätigt, dass die  Hochstraßenbrücke der B158 aufgrund ihrer Baufälligkeit in jedem Fall abgerissen werden muss und diejenige Verkehrsführung vom Bund weiterverfolgt wird, für die die Stadt sich mehrheitlich entschieden hat: Den Kreisverkehr. Gut auch, dass er klargestellt hat, dass die Verkehrsführung als Ersatz für die Brücke der B158 völlig unabhängig von der Frage der Ortsumgehung für die B 167 durch das Hammerthal geplant wird. Es trifft also nicht zu, dass nur durch eine neue Brücke die Ortsumfahrung verhindert werden kann. Wir sind der Meinung, dass es diese Straße nicht braucht und unterstützen die Bürger*innen, die eine Zerstörung des Hammerthals verhindern wollen.“

Die Bündnisgrüne Landtagsabgeordnete Sahra Damus ergänzt: „In einer Nachfrage wollte ich wissen, ob der Minister die in den 1990er Jahren geplante Ortsumfahrung für die B167 tatsächlich noch für nötig hält. Die damaligen Verkehrsprognosen sind so nicht eingetroffen sind, damit entfällt aus meiner Sicht die Notwendigkeit. Der Minister wies darauf hin, dass im Planfeststellungsverfahren Bürger*innen ihre Hinweise einbringen können und dies bei den Planungen auch berücksichtigt wird. Ich sehe darin die Chance, die Planung zu stoppen und das wertvolle Hammerthal zu erhalten. Besucher*innen würden Bad Freienwalde so zudem nicht links liegen lassen, sondern können die Innenstadt und den dortigen Einzelhandel beleben.“

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