Juni 1, 2021 | Mitteilung

Der Weg zur Klimaneutralität beim Rüdersdorfer Zementwerk CEMEX

CEMEX gehört zu den Global Players und größten Zementherstellern der Welt – und erfüllt als solcher natürlich eine Vorbildfunktion. Daher ist es kein Zufall, dass Rüdiger Kuhn, Vorstandsvorsitzender von CEMEX Deutschland, Mitglied im Nachhaltigkeitsbeirat des Landes Brandenburg ist: 2050 will CEMEX in Rüdersdorf klimaneutral produzieren. Es gibt ambitionierte CO2-Einsparziele bei Rohstoffen, Energie, Logistik und den chemischen Prozessen. Die Rüdersdorfer*innen sind da Vorreiter*innen innerhalb des inzwischen mexikanischen Konzerns, der vormals DDR-Kombinat war.

  • Im Tagebau. Seit etwa 800 Jahren wird hier bereits Kalkstein abgebaut

Das Rüdersdorfer Werk soll dabei das weltweite Benchmark-Projekt im CEMEX-Konzern sein. Der Standort beteiligt sich zudem im Rahmen der europäischen IPCEI-Initiative am Aufbau einer deutschen und europäischen Wasserstoff-Infrastruktur.

Der Tagebau läuft (erstmal) bis 2062. Er wächst allerdings nicht in die Breite, sondern nur in die Tiefe. Wir müssen grundsätzlich graue Energie erhalten und Holz als Baustoff ausweiten. Und weniger versiegeln – allerdings gibt es inzwischen auch porösen, also durchlässigen Beton. Und ganz auf Zement und Beton verzichten werden wir wohl auch in Zukunft nicht können.

 

 

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